RAUBRITTER- UND LANDSKNECHTWOCHEN 2026

„Reiten und Rauben ist keine Schande. Das tun die Besten im Lande.“

Ein Jahr ohne Heilige.

Das Coven Jahresrad folgt keinem göttlichen Kalender. Neunzehn Feste markieren den Zyklus, und jedes davon nimmt etwas Bekanntes, dreht es einmal durch den Dreck und stellt es wieder hin, als wäre nie etwas gewesen.

Der Kreis ist weitergezogen, durch Feuer, Pestilenz, alte Götter und gehörnte Evangelien. Was am Anfang noch wie eine Reihe einzelner Rituale wirkte, hat längst begonnen, seine eigene Geschichte zu schreiben. Die Feste greifen ineinander, ihre Zeichen kehren wieder, und unter allem wächst eine Welt hervor, in der die alten Ordnungen noch stehen, aber niemand mehr so recht an sie glaubt.

Nun führt uns der Weg zurück in eine Zeit, in der Recht nicht gesprochen, sondern getragen wurde. Am Gürtel, in der Scheide und mit beiden Händen.

Eine Zeit der leeren Kassen, gekauften Treue und Herren, deren Macht nur so weit reichte, wie ihre Männer bereit waren, dafür zu töten. Hinter den Klostermauern stapelte sich das Korn, während draußen ganze Dörfer verschwanden. Auf den Straßen erhoben Ritter ihren eigenen Zoll, und durch das Land zogen Fähnlein, die heute für einen Fürsten kämpften und morgen dessen Keller leerten.

Was andere als Geschichte bewahren, führen wir zurück auf die Straße.

WELCOME TO THE ERA OF BLOOD AND SILENCE.

Das Mittelalter war kein stiller Ort.

Es klirrte, stank und fraß seine eigenen Kinder. Wege verwandelten sich hinter der nächsten Biegung in Grenzen, Brücken in Zollstellen und Burgen in steinerne Drohungen. Ein Siegel konnte einen Mann zum Herrn erklären, aber am Ende entschied der, der genug Bewaffnete hinter sich wusste.

Die Raubritter verstanden dieses Gesetz besser als die meisten.

Sie warteten nicht auf Erlaubnis. Sie nahmen sich den Fluss, den Wald und die Straße darunter. Händler zahlten für freien Weg, Dörfer für eine Ruhe, die selten lange hielt, und wer sich auf das Recht eines fernen Fürsten berief, durfte hoffen, dass dessen Männer schneller ritten als die des Burgherrn.

Die Landsknechte wiederum gehörten niemandem lange genug, um an solche Rechte zu glauben. Sie verkauften den Krieg nach Monat und Münze, trugen Farben, die man schon aus der Ferne sah, und führten ihre Katzbalger näher am Leib als jedes Gebet. Sie zogen mit Trommeln ins Land und hinterließen Orte, an denen noch Jahre später niemand gern über die Ernte von damals sprach.

Zwischen ihnen standen Klöster, Städte und kleine Herrschaften, die Frieden predigten, während sie Waffen bezahlten. Denn auch damals galt: Wer öffentlich nach Ordnung ruft, hat meist nur Angst, die Kontrolle über das Geschäft zu verlieren.

Die Raubritter- und Landsknechtwochen feiern keine Helden.

Sie erinnern an eine Zeit, in der jeder Eid einen Preis hatte und selbst der Teufel darauf bestand, bar bezahlt zu werden. An Männer, die unter fremden Bannern marschierten, bis sie erkannten, dass sie diese Banner genauso gut verbrennen konnten. An Burgherren ohne Land, Soldaten ohne Sold und Geistliche, die erst dann von Sünde sprachen, wenn jemand anderes an ihrer Stelle plünderte.

Willkommen zu den Raubritter- und Landsknechtwochen.

Hier endet das Recht am Wegesrand.

Niemand konnte später sagen, in welchem Jahr das Kloster niederbrannte.

Die Mönche schrieben, es sei im Jahr des großen Frevels geschehen. Die Bauern aus dem Tal nannten es das Jahr ohne Saat, und in den Rechnungsbüchern des Fürsten fehlten ausgerechnet jene Seiten, auf denen die Zahlungen an das Fähnlein vermerkt gewesen sein mussten.

In dieser Gegend zählte man die Zeit ohnehin nicht nach Jahren.

Man zählte sie nach Bränden.

Das Kloster lag oberhalb des Flusses, wo der Weg sich zwischen zwei bewaldeten Höhen hindurchzwängte. Seine Mauern waren älter als die umliegenden Dörfer, seine Keller tiefer als die meisten Brunnen und seine Speicher selbst in schlechten Wintern gefüllt. Die Brüder besaßen Weinberge, Mühlen und das Recht, an der Brücke einen Pfennig von jedem Wagen zu verlangen.

Wer nicht zahlen konnte, gab Getreide. Wer kein Getreide mehr hatte, gab Vieh. Und wer nichts mehr besaß, hörte vom Prior, dass Armut eine Prüfung des Glaubens sei.

Unterhalb des Klosters begann das Gebiet des Ritters Götz von Hohensteg.

Seine Familie hatte einst drei Burgen, sechs Dörfer und Sitzrecht am Hof besessen. Götz waren eine feuchte Ruine, ein verhungernder Gaul und ein Wappen geblieben, das noch immer eine Krone zeigte, obwohl längst niemand mehr wusste, wofür.

Also erhob er Zoll.

Er ließ Ketten über die Straße spannen und Händler von seinen Männern aus den Sätteln ziehen. Er nahm Münzen, Stoffballen und gelegentlich einen Sohn, wenn dessen Vater wohlhabend genug aussah. Auf Beschwerden antwortete er, die Straße verlaufe über altes Familienland. Auf die Urkunden des Klosters antwortete er mit einer Armbrust.

Die Brüder nannten ihn einen Raubritter.

Götz nannte den Abt einen Dieb mit saubereren Fingern.

Lange blieb es bei Flüchen, verschwundenen Wagen und Pfeilen, die nachts gegen verschlossene Fensterläden schlugen. Dann ließ Götz den Steuereintreiber des Klosters unterhalb der Brücke aufhängen. Um seinen Hals hing der Rosenkranz, den er bei sich getragen hatte, doch jede einzelne Perle war mit einem kleinen Messer gespalten worden.

Darunter hatte jemand zwei Worte in den Pfosten geschnitten:

ZAHLT SELBST.

Der Abt schickte noch am selben Morgen einen Boten zum Fürsten.

Drei Wochen später hörte man die Trommeln.

Das Fähnlein kam aus dem Süden. Zweihundert Männer, begleitet von Frauen, Kindern, Händlern, Würfelspielern und einem Prediger, den niemand eingeladen hatte. Ihre Kleidung war zerrissen, aber so farbig, dass das Tal glaubte, ein wandernder Jahrmarkt ziehe auf das Kloster zu. Zwischen den Piken marschierten Männer mit Zweihändern, Hellebarden und kurzen Katzbalgern, deren breite Klingen aussahen, als seien sie nicht für Duelle gemacht, sondern für Arbeit auf engstem Raum.

An ihrer Spitze ritt Hauptmann Lorenz Rotmund.

Man sagte, seine Haare seien in seiner Jugend rot gewesen. Nun war sein Bart grau, seine Nase zweimal gebrochen und sein Kürass an so vielen Stellen geflickt, dass kaum noch etwas vom ursprünglichen Metall zu erkennen war. Er hatte für Herzöge, Bischöfe und eine Stadt gekämpft, deren Rat ihn nach dem Sieg wegen Landfriedensbruch hatte hängen lassen wollen.

Rotmund glaubte nicht mehr an Herren.

Er glaubte an Sold.

Der Abt empfing ihn im Innenhof und versprach den Männern drei Monatslöhne, sobald Götz von Hohensteg gefangen oder dessen Burg genommen sei. Das Gold liege sicher in den Kellern des Klosters, sagte er. Rotmund ließ sich die Truhe zeigen.

Der Abt lächelte und erklärte, unter Männern von Ehre müsse ein Wort genügen.

Rotmund lächelte ebenfalls.

Noch am Abend schlug das Fähnlein sein Lager unterhalb der Mauern auf.

Drei Tage lang suchten die Landsknechte nach dem Raubritter. Sie fanden verlassene Feuerstellen, falsche Spuren und einen Wagen, dessen Fahrer ohne Hose an einen Baum gebunden worden war. In der vierten Nacht verschwanden zwei Wachposten. Am Morgen standen ihre Stiefel ordentlich nebeneinander vor Rotmunds Zelt.

Darin lag ein Brief.

Götz schrieb keine Drohung. Er lud den Hauptmann auf seine Burg ein.

Rotmund nahm zwölf Männer mit.

Die Burg Hohensteg war weniger eine Festung als ein Haufen nasser Steine, der sich aus dem Wald erhob. Im Hof lag ein totes Pferd unter einer Plane. Das Dach des Palas war an mehreren Stellen eingebrochen, und über dem Tor hing das alte Wappen von Hohensteg, vom Regen fast blank gewaschen.

Der Raubritter wartete an einem Tisch, auf dem Brot, Salz und eine einzige Flasche Wein standen.

Er war jünger, als Rotmund erwartet hatte. Schmal, bleich und in einen Mantel gehüllt, der einmal teuer gewesen sein musste. Hinter ihm standen vielleicht zwanzig Männer. Keiner davon sah aus, als hätte er in den vergangenen Wochen genug gegessen.

Götz schob dem Hauptmann ein Bündel Papiere entgegen.

Es waren Briefe des Abtes.

Darin versprach er Götz Geld für jeden Händler, den dieser von der nördlichen Straße auf die Klosterbrücke zwang. Andere Schreiben belegten Zahlungen für Überfälle auf Dörfer, die ihre Abgaben direkt an den Fürsten entrichteten. Selbst die aufgehängten Steuereintreiber waren erwähnt. Ihr Tod sollte dem Abt den Vorwand liefern, Soldaten anzufordern und die umliegenden Gebiete unter den Schutz des Klosters zu stellen.

Der Raubritter war kein Feind des Klosters gewesen.

Er war sein Geschäftspartner.

Bis der Abt aufgehört hatte zu zahlen.

Rotmund las die Briefe zweimal. Dann fragte er nach dem versprochenen Gold.

Götz lachte so lange, bis er husten musste.

Das Gold, erklärte er, liege tatsächlich im Kloster. Nicht in der Truhe, die der Abt dem Hauptmann gezeigt hatte, sondern unter dem alten Beinhaus, hinter einer Wand, die nur von der Sakristei aus geöffnet werden konnte. Dort lagerten die Abgaben aus fünf Wintern, Münzen aus Kirchenland und der Sold für mindestens drei Fähnlein.

Genug, um Götz zum Herrn seiner alten Ländereien zu machen.

Genug, um Rotmunds Männer endlich zu bezahlen.

Genug, damit beide wussten, dass keiner dem anderen trauen konnte.

Sie tranken die Flasche leer und einigten sich trotzdem.

In der folgenden Nacht begann es zu regnen.

Der Wind drückte den Rauch der Lagerfeuer hinunter ins Tal, und die Wachen auf den Klostermauern sahen nur die Umrisse des Fähnleins, das wie an jedem Abend unter ihnen lagerte. Gegen Mitternacht marschierten Rotmunds Männer zum Haupttor.

Der Abt erschien über ihnen und fragte, ob Götz gefangen sei.

Rotmund antwortete, der Raubritter sei tot.

Dann schlug er dreimal mit dem Knauf seines Katzbalgers gegen das Tor.

Von innen wurde geöffnet.

Die ersten Landsknechte betraten schweigend den Hof. Hinter ihnen kamen die Männer von Hohensteg aus dem Regen. Einer trug noch immer die Kette bei sich, mit der sie sonst die Handelsstraße sperrten.

Als der Abt sie erkannte, begann er zu schreien.

Rotmund schlug ihm nicht den Kopf ab. Er ließ ihn leben, weil ein Mann länger über seinen Irrtum nachdenken kann, wenn er ihn überlebt.

Die Brüder wurden in den Kreuzgang getrieben. Einige beteten, andere boten Schlüssel, Wein und Namen an. Einer zeigte auf einen Mitbruder und behauptete, dieser allein habe die Bücher geführt. Ein anderer schwor, er habe immer gegen die Abgaben gestimmt.

Keiner wollte plötzlich noch Teil des Klosters gewesen sein.

Götz ging mit sechs Männern in die Sakristei. Rotmund folgte ihm. Hinter dem Altar fanden sie den Mechanismus, genau wie in den Briefen beschrieben. Die Wand öffnete sich nur einen Spalt, doch aus der Dunkelheit dahinter kam der Geruch von Wachs, feuchtem Stein und Metall.

Die Kammer war voll.

Truhen standen bis unter das Gewölbe. Silberne Gefäße lagen neben Säcken mit Münzen. In einer Ecke stapelten sich Urkunden, Schuldscheine und Siegel, mit denen der Abt ganze Dörfer in die Abhängigkeit geschrieben hatte. Auf einem Tisch lag ein Verzeichnis der Zahlungen.

Auch Rotmunds Fähnlein war darin aufgeführt.

Neben seinem Namen stand: nach vollbrachter Arbeit zu beseitigen.

Der Hauptmann las den Satz, ohne etwas zu sagen.

Dann reichte er Götz das Buch.

Für einen Moment standen Raubritter und Landsknecht schweigend in der Kammer. Zwei Männer, die gekommen waren, um sich gegenseitig für fremdes Gold zu töten, und nun schwarz auf weiß sahen, dass keiner von ihnen den kommenden Monat hätte erleben sollen.

Götz zog sein Messer.

Er stach nicht nach Rotmund. Er rammte die Klinge durch das Siegel des Abtes und nagelte das Buch damit an den Tisch.

Oben begann jemand zu singen.

Es war kein Kirchenlied. Die Landsknechte hatten den Weinkeller gefunden.

Als Rotmund und Götz in den Hof zurückkehrten, rollten bereits die ersten Fässer über das Pflaster. Einer der Männer trug eine goldene Reliquie wie eine Krone. Ein anderer hatte sich den Vorhang des Abtzimmers als Mantel umgelegt. Der Prediger stand auf einem Brunnen und versuchte, die Plünderung zur gerechten Strafe Gottes zu erklären, bis ihm jemand einen Krug in die Hand drückte und er seine Predigt vergaß.

Der Abt verlangte, mit dem Hauptmann zu sprechen.

Rotmund zeigte ihm das Rechnungsbuch.

Zum ersten Mal an diesem Abend schwieg der Geistliche.

Götz wollte ihn an der Brücke aufhängen. Einige Landsknechte verlangten Lösegeld. Die Bauern, die inzwischen aus den umliegenden Dörfern gekommen waren, wollten nur wissen, ob die Speicher geöffnet würden.

Rotmund sah in ihre Gesichter.

Dann befahl er, die Tore der Kornkammern aufzubrechen.

Was folgte, war keine Befreiung.

Die Bauern nahmen, was sie tragen konnten. Die Landsknechte nahmen mehr. Götz' Männer schleppten Silber aus der Kammer, während die Brüder versuchten, wenigstens den Wein zu retten. Alte Rechnungen flogen durch den Hof und lösten sich im Regen auf. Schweine liefen zwischen offenen Truhen hindurch, und irgendwo prügelten sich zwei Männer um einen Mantel, den keiner von beiden am folgenden Morgen noch besitzen würde.

Kurz vor Sonnenaufgang stand der Dachstuhl des Beinhauses in Flammen.

Niemand wusste, wer das Feuer gelegt hatte.

Vielleicht war eine Fackel umgestürzt. Vielleicht hatte ein Bauer seine Schulden brennen sehen wollen. Vielleicht war es Götz selbst gewesen, der wusste, dass ein geraubtes Kloster Rache forderte, ein verschwundenes Kloster aber nur noch Gerüchte hinterließ.

Der Wind griff in die Flammen und trug sie auf das Hauptgebäude.

„Der rote Hahn", sagte einer der alten Bauern.

Dann begann die Glocke zu läuten.

Das Seil hing längst brennend im Turm, doch der Balken gab im Wind nach und schlug immer wieder gegen das Metall. Der Klang zog über das Tal, während Funken auf die Felder niedergingen und die Männer ihre Beute auf Wagen luden.

Rotmunds Fähnlein verließ das Kloster bei Tagesanbruch.

Götz ritt neben dem Hauptmann, eingehüllt in den goldbestickten Mantel des Abtes. Hinter ihnen marschierten die Landsknechte mit vollen Taschen, schweren Köpfen und dem ausgerissenen Klostertor als neuem Schild über einem der Wagen.

An der Brücke trennten sich ihre Wege.

Götz wollte nach Norden, um mit dem geraubten Silber Männer anzuwerben und seine alte Burg wieder aufzubauen. Rotmund zog nach Westen, wo ein neuer Krieg begonnen hatte und irgendein anderer Herr dringend Soldaten brauchte, die nicht zu viele Fragen stellten.

Bevor sie auseinanderritten, fragte Götz, unter welchem Zeichen das Fähnlein künftig marschieren werde.

Rotmund sah zurück zum Kloster.

Über den Mauern stand der Rauch schwarz im Morgenhimmel. Auf dem Dachfirst brannte noch ein letzter Balken. Von Weitem sah es aus, als säße dort ein gewaltiger roter Vogel.

Der Hauptmann zog seinen Katzbalger und hob ihn gegen das Feuer.

„Unter keinem Herrn mehr", sagte er.

Aus den Reihen antwortete jemand:

„Des Teufels Gesinde!"

Andere griffen den Ruf auf, erst lachend, dann lauter, bis er über den Fluss und durch die Wälder ging.

Der Fürst schickte später Männer, um die Schuldigen zu finden. Sie entdeckten ein ausgebranntes Kloster, leere Speicher und den Abt am Wegesrand, nur mit seinem Hemd und einem gespaltenen Rosenkranz bekleidet.

Vom Gold fehlte jede Spur.

Vom Raubritter erzählte man, er habe seine Burg zurückgekauft und den Kaufmann danach am eigenen Tor zur Kasse gebeten. Andere behaupteten, seine Männer hätten ihn noch im selben Winter wegen der Beute erschlagen.

Rotmunds Fähnlein wurde im folgenden Frühjahr in einem anderen Krieg gesehen. Es trug kein fürstliches Wappen mehr. Auf dem Banner stand nur ein roter Hahn vor einem brennenden Dach.

Darunter zwei Worte:

TEUFEL VORAN.

Ob die Geschichte wahr ist, spielt keine Rolle.

Die Straße unterhalb des Klosters wurde noch viele Jahre gemieden. Reisende behaupteten, dort nachts Trommeln zu hören, und manchmal soll zwischen den Bäumen ein Ritter auf einem abgemagerten Gaul gestanden haben, die Hand ausgestreckt und die alte Kette zu seinen Füßen.

Niemand wusste, wem die Straße inzwischen gehörte.

Und seitdem steht geschrieben:

WO HERREN IHREN SOLD IN LÜGEN ZAHLEN, KRÄHT DER ROTE HAHN ZUERST AUF IHREN DÄCHERN.

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